Pressespiegel

Domiziel in der Presse

Domiziel Pressearchiv 2007

Badische Zeitung  vom Donnerstag, 22. November 2007

Film von Peter Ohlendorf

Über Domiziel: Menschen und Häuser, die keiner will

Nein, einen Hochglanzfilm wollte er nicht machen, wehrt Peter Ohlendorf gleich ab. Das hätte auch nicht funktioniert, denn die vierjährige Fleißarbeit hat er selbst finanziert. Vor allem aber hätte "Hochglanz" nicht zum Thema gepasst: "Die keiner will" , heißt Ohlendorfs 90 Minuten langer Dokumentarfilm mit dem Untertitel "von Menschen und Häusern" . Hauptdarsteller sind Willi Sutter, Carsten Albert und die Mitarbeiter des Titisee-Neustädter Sozialprojekts "Domiziel" . Heute Abend hat der Film im Krone-Theater in Neustadt Premiere.

Bereits am gestrigen Abend konnten sich die "Menschen, die keiner will", - ehemals Wohnsitzlose, Alkohol- oder Drogenabhängige, Gestrauchelte, die durch die "Domiziel" wieder Halt, Arbeit und neuen Lebenssinn gefunden haben — , in einer internen Vorstellung im Film sehen. Vier Jahre lang begleitete der Freiburger Filmemacher Peter Ohlendorf das Domiziel-Team mit der Kamera, stapfte mit Willi Sutter durch Ruinen, die keiner mehr sanieren wollte, beobachtete Menschen, die sich erst wieder an die Arbeit und an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen mussten, filmte das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen. Im Vordergrund standen dabei nicht die architektonischen Schmuckstücke, zu denen sich die ehemaligen Abrissobjekte entwickelt haben, sondern ihr bunt gemischtes Innenleben aus Familien mit kleinen Kindern, einstigen Obdachlosen, alten Menschen. So kamen über 100 Stunden Filmmaterial zusammen, aus denen 90 Minuten ausgewählt wurden, um das "Projekt Arbeiten und Wohnen" der Domiziel und die Menschen, die daran mitarbeiten darzustellen. Mit vielen Stunden Arbeitszeit für die Auswahl und den Schnitt des Materials unterstützte der Freiburger Filmemacher Stefan Ganter mit seiner Produktionsfirma "Ganter.Film und Medien" den Filmautor.

Peter Ohlendorf, gebürtiger Münchner, Jahrgang 52, und Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München, ist von Haus aus Journalist. Nach Stationen beim Rundfunk kam er 1989 nach Freiburg, seit 15 Jahren dreht er Filme und Reportagen für das Fernsehen. Viele Beiträge entstanden für den Südwestfunk, "Die keiner will" ist sein erstes Projekt in Kinofilmlänge. Was ihn dazu bewogen hat? "Ich verstehe mich und meine Arbeit auch politisch" , sagt Ohlendorf, "ich möchte Themen in den Fokus bringen, die aus der Wahrnehmung der Gesellschaft herausgefallen sind." So engagierte er sich auch für die Freiburger Straßenschule und besuchte die Punks, die im baufälligen "Hirschen" in Ebnet überwinterten. Hier traf er auf Willi Sutter, der als Einziger Interesse an der Rettung des denkmalgeschützten Hauses zeigte. Hier wurde auch die Idee geboren, die Sanierung des "Hirschen" , aber auch die Menschen vom Rand der Gesellschaft, die hier eine neue Heimat gefunden haben, im Rahmen einer Langzeitbeobachtungen in digitalisierten Bildern festzuhalten. Am Anfang war noch der Filmemacher Klaus Fuhrmann als Kameramann mit von der Partie, der aber später wieder aus dem Projekt aussteigen musste.

Aus dem "Hirschen" wurde viel mehr. Ohlendorf begleitete fortan Sutter und die Domiziel, über die Arbeiterhäuser der Neustädter Papierfabrik, zur "Krone" nach St. Märgen, die Birkenhofscheune in Burg-Birkenhof, die "Adler Post" in Neustadt, zur Verleihung des Deutschen Denkmalschutzpreises wieder zurück zum "Hirschen" in Ebnet, der die "Klammer" der Filmgeschichte bildet. Gemäß dem Anspruch, kein gestyltes Hochglanzprojekt abzuliefern, zeigt Ohlendorf nicht nur die Höhen, sondern auch die Tiefen der Menschen ebenso wie der Domiziel. Da der Autor von "Die keiner will" nicht will, dass seine Arbeit im kommerzialisierten Filmgeschäft stromlinienförmig geschliffen wird oder ganz untergeht, weil sie zu unangepasst ist, wird die Uraufführung heute in Neustadt auch gleichzeitig der Startschuss für Ohlendorfs neues Filmlabel "Film Faktum" sein. Diese Verleih- und Marketingfirma soll eine Plattform auch für andere Filmemacher sein, die Themen verarbeiten, die über die normalen Wege im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder kommerzialisierten Kino nie zum Publikum finden würden. Ohlendorf: "Film Faktum ist eine Notwehr" .
"Die keiner will" wird heute, Donnerstag, um 20 Uhr, im Krone-Theater gezeigt. Bei Interesse können weitere Vorführungen folgen. Voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres soll der Film auch auf DVD erhältlich sein. Dabei sieht Ohlendorf eine Filmdokumentation auf DVD vergleichbar mit einem Buch. Für ihn ist es eine "Nagelprobe, ob die Leute bereit sind 15 oder 20 Euro hinzulegen, um unsere Arbeit zu unterstützen."
Thomas Winckelmann, 22.11.2007, BZ

 

© DIE ZEIT,28/1997

Jeder andere könnt's auch

Wie man mit dem Bau von Häusern Politik machen kannn

Von Helga Keßler

TITISEE-NEUSTADT. - Willi Sutter hat soeben sein siebtes Haus gekauft: die gut hundert Jahre alte Post in Titisee-Neustadt. Sutter ist 35 Jahre alt, gelernt hat er "nix", wie er selber sagt, reich ist er auch nicht. Aber er besitzt, mit unterschiedlichen Partnern, insgesamt sieben Häuser. "Meine Altersversorgung", sagt Sutter. Spätestens dann, wenn in zwanzig Jahren die Darlehen zurückgezahlt sind, hat er ausgesorgt und die Freunde, die sich an seinen Projekten beteiligt haben, auch. Doch darum geht es nicht - nicht nur.

"Was wir gemacht haben, kann jeder", meint Sutter und bekommt leuchtende Augen. Für die Grünen sitzt er im Stadtrat. Das Gejammer über mangelnde Perspektiven und Zukunftssorgen kann er manchmal nicht mehr hören. "Warum machen's andere nicht genauso wie wir?" fragt er. Wo zur Zeit doch Immobilien so günstig zu haben sind wie noch nie, wo es zinsgünstige Kredite gibt und wo sich doch jeder irgendwie wünscht, selbstbestimmt und für die eigene Zukunft arbeiten zu können.

"Wir haben keinen Chef, wir müssen keine Angestellten bezahlen, wir haben keinen Zeitdruck, und wir haben auch keinen finanziellen Druck." Thomas Kleiser beschreibt nachgerade paradiesisch anmutende Arbeitsbedingungen. Der gelernte Kachelofenbauer arbeitet seit vielen Jahren mit Willi Sutter zusammen - die beiden kennen sich aus dem Kindergarten. Auch der Freiburger Ingenieur Harald Rheinberger ist schon lange dabei. Die Post ist ihr jüngstes gemeinsames Projekt. Neu dabei ist Michael Kleiser, 28 Jahre alt, gelernter Maler. Geld hat Michael Kleiser keines. Trotzdem wird ihm die Post eines Tages mitgehören. Wie die anderen drei auch arbeitet er dafür. Rheinberger übernimmt, wie immer, die statischen Berechnungen. Thomas, Michael und Willi renovieren das Gebäude, reißen Wände ein, verlegen Böden, Rohre und Kabel, mauern, malen und tapezieren. "Das kann doch jeder", glaubt Willi, der von zehn Jahren arbeiten auf Baustellen schwielige Hände bekommen hat.

Das Konzept ist einfach: Für ihre Arbeit auf der Baustelle zahlen sich die drei einen Stundenlohn von dreißig Mark, so viel eben, daß es zum Leben reicht. Ein großer Teil "menschlichen Kapitals" bleibt im Haus - und sorgt für billige Mieten. Als Finanziers fungieren Privatleute. Sie gewähren Kredite zu Konditionen, die günstiger als die der Banken sind. "Beide haben etwas davon - wir, weil wir weniger Zinsen zahlen, die Kreditgeber, weil sie von uns mehr bekommen als von der Bank", sagt Sutter.

Die Geschäfte, die ins Erdgeschoß der renovierten Post einziehen werden, zahlen pro Quadratmeter zehn Mark weniger als auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Klar könnte man mehr verlangen. Aber die Idee, die die vier Bauherren verfolgen, ist eine ganz andere: Seit die Post zugemacht hat, fehlt in der Unterstadt eine wichtige Anlaufstelle, ein Ort für Kommunikation. Die Post soll nach ihrer Renovierung wieder zu so einem Ort werden. "Ihr bleibt auf euren tausend Quadratmetern sitzen", hatten Neider gehöhnt. Wenige Wochen nach dem Kauf des Gebäudes sind fast alle Flächen vermietet - kein Wunder bei dem Preis.

Kleiser und Sutter geht es nicht um den Profit. "Mit Häusern kann man etwas bewegen", sagt Sutter, "ökologisch, sozial und kulturell." Gearbeitet wird stets mit ökologischen Baustoffen die Post soll Wärme und Strom über ein Energie sparendes Blockheizkraftwerk beziehen. In direkter Nachbarschaft zur Post steht ein 400 Jahre altes, sorgfältig renoviertes Bauernhaus. Es ist das älteste Haus in Neustadt. Und es ist ein Sutter/Kleiser-Projekt. Wieder eines mit Anspruch: Im Erdgeschoß verkauft eine Initiative die Produkte der Bauern aus der Region. Das schont wegen der kurzen Transportwege die Umwelt und nützt den Bauern, die so viel höhere Preise erzielen, als wenn sie Milch, Kartoffeln oder Äpfel bei der Genossenschaft abliefern.

Noch nicht fertig renoviert ist ein weiteres Gebäude, ebenfalls eines der ältesten der Stadt. Es ist das zukünftige Obdachlosenhaus. Bewohner sind Menschen, die sonst keiner als Mieter haben will. Menschen wie Anton Franzen, vierzig Jahre alt, seit neun Monaten trocken. Letzte Woche war er beim Arbeitsamt, Metallbauschlosser hat er mal gelernt. Anton teilt sich das 45-Quadratmeter-Apartment mit Horst Fasel, 36 Jahre alt, seit einem Monat trocken. Horst hat bei der Renovierung mitgeholfen. "Die Leute sind absolut zuverlässig", betont Willi Sutter. Schon hat er ein neues Objekt gesichtet: eine alte Villa, kurz vor dem Zerfall. Dann erfährt Sutter, daß ein Grundstücksspekulant das Gebäude gekauft hat, um es abreißen zu lassen. Das Denkmalschutzamt hat nichts dagegen. Diesmal kam Willi Sutter zu spät.

Badische Zeitung  vom Donnerstag, 22. 03. 2007

Scheune fast nicht wiederzuerkennen

Fast die gesamte Bausubstanz der alten Birkenhofscheune wurde beim Umbau erhalten / Am Sonntag ist Tag der offenen Tür

Von unserem Redakteur Karlheinz Scherfling

KIRCHZARTEN. Willi Sutter ist ein Kunststück gelungen: Die mehr als 200 Jahre alte Birkenhofscheune konnte vor dem Abriss gerettet werden. Und obwohl sich jetzt moderne Wohnungen unter ihrem riesigen Walmdach befinden, konnte ein Großteil der alten Bausubstanz erhalten bleiben. Wie das möglich war, kann man am kommenden Sonntag am Tag der offenen Tür bestaunen.

Mancher mag ungläubig den Kopf geschüttelt haben, als Willi Sutter, der Geschäftsführer von Domizil, seinen Plan vortrug, in der Birkenhofscheune zwölf unterschiedlich große Wohnungen zu bauen, wie Reihenhäuser, aber alle unter dem alten Walmdach vereint. Aber Willi Sutter, der sich mit seiner Firma aus Titisee-Neustadt schon mit mehreren denkmalgeschützten Bauwerken, die er sanierte, einen Namen gemacht hat, ging nicht als Träumer an das Millionenprojekt. Vielmehr wurde viel gemessen, gerechnet, kalkuliert. Es wurden Antworten auf die Frage gesucht: Wie schafft man es, trotz neuer Nutzungsschwerpunkte die früheren Funktionen des Gebäudes ablesbar zu lassen? Eine wesentliche Antwort war die,weg von der klassischen Sanierung zugehen und neue Methoden zu wagen. Klassisch wurden Scheunen, so erklärte es Willi Sutter, bisher in Holz und Trockenbau saniert, das heißt, defekte Holzteile wurden repariert und ersetzt, um dann, aus Gründen des Brand- und Schallschutzes, in weiten Teilen verkleidet zu werden. Dabei gehe meistens ein Großteil der historischen Bausubstanz verloren, weil die Altsubstanz den statischen Ansprüchen nicht mehr genügt. Bei der Birkenhofscheune wären dies bis zu 40 Prozent des tragenden Bausubstanz gewesen, da sie durch Setzungen und Verformungen im Laufe der Zeit einsturzgefährdet war.

Die Birkenhofscheune ist umgebaut.
Ungewisse Zukunft: Die Birkenhofscheune vor dem Umbau

Deshalb hat sich Willi Sutter nach Absprache mit dem Landesdenkmalamt dafür entschieden, den Holzbau unangetastet zu lassen und neben die alte Holzkonstruktion einen Massivbau zu stellen, der die Last des Daches neu abfängt und zusätzlich höchste Qualitäten an Brand- und Schallschutz erfüllt. Dadurch wurde es möglich, den historischen Altbau zu fast hundert Prozent zu erhalten und weiterhin sichtbar zu belassen. Wenn man heute durch die Birkenhofscheune geht, sieht man die historischen Stallwände, alte Futtertröge, die alten Holzdecken, alte Türen, die gesamte Dachkonstruktion und vieles mehr. Das Innere der Scheune bezieht seine Spannung aus dem Zusammenspiel von Glas, Stahl und Beton mit der fast überall sichtbaren ursprünglichen Holzkonstruktion.

 

Badische Zeitung vom 10.03.2007

Hotel wird soziales Vorzeigeobjekt

Genossenschaft kauft die „Adler Post" in Neustadt und richtet behindertengerechte Wohungen in der Stadtmitte ein.

Das Neustädter Traditionshotel „Adler Post" wird zum sozialen Vorzeigeobjekt in der Stadtmitte: In den Gästezimmern wird eine Behindertenwohngruppe eingerichtet, im Erdgeschoss werden Büros und Praxen einziehen.

TITISEE-NEUSTADT. Das Traditionshotel der Wälderstadt schläft bereits seit über einem Jahr, nach über 430 Jahren Posthalterei und Gasthaus, werden in der „Adler Post" nun endgültig keine Gäste mehr bewirtet. Das 190 Jahre alte Haus an der Hauptstraße, das nach dem Stadtbrand von 1817 errichtet und 157 Jahre von der Familie Ketterer bewirtschaftet wurde, wird behinderte Menschen beherbergen und dazu beitragen, dass diese mitten in der Stadt in die Gesellschaft integriert werden.

Stehen hinter einem Projekt die Namen „Domiziel" oder die Wohnbaugenossenschaft „bogenständig", dann lässt sich mit Sicherheit annehmen, das das Vorhaben schon bald als Modell und Vorbild dienen wird. Nach langen, teils schwierigen Verhandlungen mit Behörden, Sozialverbänden und umfangreichen Planungen steht jetzt das Projekt. Die Genossenschaft „bogenständig", die sich die soziale und ökologisch ausgewogene Wohnungsversorgung für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, auf die Fahnen geschrieben hat, kauft die Adler Post von Uli Trejo-Ketterer, der Tochter des langjährigen „Posthalters" Werner Ketterer. Da der Vorstand der Wohnbaugenossenschaft aus dem Träger des letztjährigen Bundes-Denkmalpreises, Willi Sutter und dem Titisee-Neustädter Rechtsanwalt und Altbauexperten Wolfgang Fugmann besteht, ist die Richtung vorbestimmt: Das einstige Hotel wird vorwiegend sozialen Zwecken dienen und die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses im Herzen der Stadt sehr behutsam vorgenommen werden. „Das Haus wird eine Aufwertung des Stadtzentrums bedeuten", sagt Willi Sutter und argumentiert damit, dass die „Adler Post" zum einen das größte Grundstück im Zentrum belegt und nicht nur der große Gebäudekomplex, sondern auch das Freigelände rundherum, die Mauern zu den angrenzenden Fußwegen und der große Parkplatz zwischen Haus Schwenk und Klösterle saniert werden sollen.

Das alleine wäre noch kein Modell. Den Vorbildcharakter erhält die „Adler Post vor allem durch zwei Dinge: Durch die Nutzung und die Tatsache, dass hier eine Sozialeinrichtung ohne einen Cent staatlicher Zuschüsse ausschließlich privatfinanziert wird. „Wir zeigen, dass dies möglich ist", bekräftigt Wolfgang Fugmann. In den ehemaligen Zimmern im ersten und zweiten Obergeschoss des Hotels werden 24 behindertengerechte Wohnungen eingerichtet, die langfristig an den Caritasverband Freiburg Stadt vermietet werden. Die Caritas übernimmt auch die Betreuung der Behinderten, die durch die zentrale Lage des Hauses in der Stadt in das Alltagsleben integriert werden. Sutter: „Die künftigen Bewohner können von hier aus alle wichtigen Einrichtungen von Neustadt aufsuchen und so am öffentlichen Leben teilhaben."

Die Originalpläne von 1885 zum geplanten Erweiterungsbau fanden sich auf dem Dachboden des Hotels „Adler Post". Die prunkvolle Fassade des Saalanbaus wurde in dieser Form nicht verwirklicht.

Die Plätze in den Wohngruppen sind vor allem für Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gedacht, die bisher oft mangels geeigneten Wohnraumes im Hochschwarzwald in Altenwohnungen untergebracht werden mussten, wenn die Eltern sie nicht mehr betreuen konnten.

Die Fläche des Textilgeschäftes im Erdgeschoss soll fast verdoppelt, die Fassade neu gestaltet werden. Im Querbau hinter dem Hotel in Richtung Klösterle sollen drei Mietwohnungen eingerichtet werden. Nach der eingehenden Untersuchung des Hauses rechnen die Sanierer mit keinen großen Überraschungen mehr. Die Substanz des alten Gebäudes, so Sutter, sei gut. Die Fassade soll wie bisher erhalten bleiben.

Der Adler in Neustadt markierte einen wichtigen Punkt an der vorderösterreichischen Poststrecke Freiburg-Innsbruck.

Der schwierigste Brocken bei der Innensanierung ist der Einbau eines Aufzugs, der für die Behinderten dringend erforderlich ist. Die Aufträge sollen vorwiegend an einheimische Handwerker vergeben werden, mit von der Partie sind aber auch die Mitarbeiter der „Domiziel", die unter anderem ehemals Wohnungslosen Arbeitsplätze bietet Für Kaufund Sanierung der Adler Post rechnet die Genossenschaft mit rund 1,75 Millionen Euro. Das für die Finanzierung erforderliche Eigenkapital sollen die Genossen der „bogenständig" aufbringen. Dabei hoffen die Initiatoren des Projektes, dass sich noch zahlreiche weitere Bürger finden, die Genossenschaftsanteile ab 1000 Euro zeichnen. „Das ist eine nachhaltig soziale Geldanlage", wirbt Fugmann. Mit dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen, die verzinst werden und kündbar sind, helfe man mit, sagt Willi Sutter, „dieses für Titisee-Neustadt und den gesamten Hochschwarzwald wichtige Vorhaben zu unterstützen". Gleichzeitig werde der dauerhafte Erhalt des stadtbildprägenden Denkmals „Adler Post" unterstützt.

 

Badische Zeitung vom 03.03.2007

Altes Taglöhnerhaus wurde zum Schmuckstück

Angela und Dieter Hahn haben in Burkheim ein kleines Gebäude aus dem 17. Jahrhundert renoviert und erhalten dafür den Denkmalschutzpreis des Landes.

Dieter Hahn im renovierten Taglöhnerhaus in Burkheim, das sich stilvoll in die Umgebung einpasst.
Auf den Erhalt der alten Bausubstanz wurde viel Wert gelegt.

VOGSTBURG-BURKHEIM. „Es gibt nichts Schöneres als ein altes Haus." Dieter Hahn muss es wissen. Zwar wohnt der Pfaffenweiler Bürgermeister selbst in einem Neubau, doch für ihr Ferienhaus in Burkheim, ein saniertes Taglöhnerhaus aus dem 17. Jahrhundert, wird das Ehepaar Dieter und Angela Hahn am 3. März in Rottweil mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Nicht von ungefähr heißt das „mittelalterliche Ferienhaus" an der Lazarus-von-Schwendi-Straße „Haus zum gelben Hahn". Hätte es nicht diese leuchtend gelbe Fassade, würde man das Häuschen mit seinen 35 Quadratmetern Grundfläche, das an beiden Seiten von Häusern umgeben ist, wohl kaum wahrnehmen.

Als sich das Ehepaar Hahn im Januar 2005 dazu entschloss, das als Kulturdenkmal eingestufte Gebäude zu kaufen und zu sanieren, war es in einem erbärmlichen Zustand. Seit 1989 hatte niemand mehr hier gewohnt, im Dach klafften Löcher, teilweise waren die Decken durchgebrochen. Hätte man noch einige Jahre gewartet, wäre der Abbruch unausweichlich gewesen.

Ein Blick ins Innere des liebevoll renovierten Taglöhnerhauses.

„Das Haus war klein, wir suchten die Selbsterfahrung", sagt Hahn. Dass er sich bei der Sanierung an die Vorgaben des Denkmalschutzes halten musste, nahm er gerne in Kauf. Kein Wunder, schließlich hatte Hahn bis zur Wahl zum Pfaffenweiler Bürgermeister im September 2006 insgesamt 6 Jahre bei der Unteren Denkmalschutzbehörde im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald gearbeitet, 4 Jahre sogar als ihr stellvertretender Leiter.

Durch die Haustüre kommt man in dem kleinen Gebäude direkt in die Küche. Doch der Hausherr führt den Gast zuerst über eine steile Holzstiege hinab in den Keller: ins Esszimmer. Die Einrichtung ist hochmodern: Chrom und Glas. Die Kombination von ursprünglicher Schlichtheit mit moderner Einrichtung und Komfort sei ein Prinzip der Sanierung gewesen, sagt Hahn mit merklichem Stolz. Eine Wand ist weiß verputzt, die andere zeigt das rohe Mauerwerk. „Hier erkennt man, dass das Haus an die alte Burkheimer Stadtmauer angebaut wurde", sagt Hahn und deutet auf einen Riss im Mauerwerk. „Das ist die älteste Wand, sie stammt aus dem 15. Jahrhundert."

In einer beleuchteten Vitrine im Esszimmer und in einer verglasten, ebenfalls beleuchteten Nische im Treppenaufgang zur Küche sind Scherben, Krüge, Glasflaschen und sogar ein Schuh aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt, die bei der Sanierung entdeckt wurden. Aufgrund der Funde wisse man, dass in diesem Haus Tagelöhner gewohnt haben müssen, erläutert Hahn. Im Raum neben dem Esszimmer, den man durch einen breiten Durchgang erreicht, stehen zwei rote Sessel. Durch eine Glastüre fällt der Blick auf den Torbogen des Kellereingangs und die Außentreppe zur Straße. „Hier war früher der Schweine- und Ziegenstall, in dem die Hausbewohner auch ihre Notdurft verrichteten, denn eine Toilette hatten sie nicht", erläutert Hahn.

Die ehemalige Betondecke wurde durch eine Holzdecke ersetzt Durch ein Deckenfenster wird der Kellerraum zusätzlich mit natürlichem Licht versorgt „Wenn man etwas verändern muss, dann erlaubt der Denkmalschutz auch, dass man modern wird", sagt der Hausherr. Und so wurde auch in die neue Holzdecke in der Küche ein Glasfenster eingelassen, um Tageslicht aus dem Badezimmer zu nutzen.

Doch zurück zum Eßraum. Den Torbogen habe man erhalten müssen, das schreibe die Gestaltungssatzung von Burkheim vor, erläutert Hahn. Unterm Torbogen ist jetzt die „Terrasse", denn Balkon oder Garten gibt es im Haus zum gelben Hahn nicht. Der Platz reicht gerade für zwei Stühle, die Köpfe der Sitzenden ragen knapp über das Straßenniveau. „Da bleiben die Leute gerne stehen", erzählt Hahn, „unsere Terrasse ist richtig kommunikativ."

Über die Stiege - auf den Einbau von Treppen wurde bewusst verzichtet, um den Charakter des Hauses zu erhalten - geht es wieder hinauf in die Küche. An der weiß verputzten Wand sind Holzteile zu erkennen, die Zargen einer alten Ausgangstüre. Die Decke besteht teils aus Holz, teils aus Lehm, der Deckenbalken stammt aus dem Jahr 1844. Die Küche steht mitten im Raum, „wir wollten das Flair der ehemals offenen Küche erhalten, aber mit hochmodernem Interieur", sagt Hahn. Die Einrichtung ist eine Maßanfertigung von Willi Sutter und seinem Team der Domiziel GmbH aus Titisee-Neustadt Auf Sutter, der schon mehrere denkmalgeschützte Gebäude saniert hat und mit dem Deutschen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet wurde, hält Hahn große Stücke: „Der ist eine Rakete." Besonders in der Planungsphase habe der Projektleiter mit seinem Team Großartiges geleistet.

Auch von außen ist das renovierte Taglöhnerhaus hübsch anzusehen.

Bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Anwesens beginne die Planung immer mit der Schadensanalyse. Sie sei die Grundlage für das Konzept, denn „wo was kaputt ist, darf man auch verändern". Von Sutters Team sei auch der Vorschlag gekommen, sich mit dem Taglöhnerhaus für den baden-württembergischen Denkmalschutzpreis zu bewerben.

Vom Wohnzimmer neben der Küche hat man einen herrlichen Ausblick auf den Kaiserstuhl. In einer Ecke steht ein Kaminofen, sonst wird das 80 Quadratmeter große Haus elektrisch beheizt. Ins Dachgeschoss führt noch die ursprüngliche , schmale Holzstiege, die lediglich gereinigt und geölt wurde. Oben angekommen, steht man vor dem alten Hühnerkasten, der heute nur noch von zwei Keramikhennen bewohnt wird. Dachbalken und Teile der ursprünglichen Lehmdecke sind rauchgeschwärzt. Das Fachwerk stammt aus dem 17. Jahrhundert, erklärt Hahn.

Unterm Dach, wo einst das Heulager war, befinden sich jetzt ein Badezimmer mit Dusche und Toilette, eine Kammer mit einem begehbaren Schrank und das Schlafzimmer. Im Badezimmer ist das Beleuchtungskonzept, das auch die Denkmalschutzkommission so beeindruckte, am deutlichsten. Der ursprüngliche Kniestock wurde nach außen hin verglast, das rief aber auch die Kritik der Nachbarn auf den Plan, von denen einige glauben, dass dies nicht mit den Vorgaben des Denkmalschutzes vereinbar sei. „Im Gegenteil", sagt Hahn. Der Kniestock wurde im 19. Jahrhundert geschaffen, um mehr Lagerraum unterm Dach zu bekommen. Es sei eine Auflage des Denkmalschutzes gewesen, die Aufstockung auch abzubilden und für natürliches Licht in den Räumen zu sorgen. Alternativ wäre nur eine Dachgaube möglich gewesen, aber die hätte das kleine Häuschen optisch „erschlagen". Das Schlafzimmer ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Ort zum Träumen, falls man nicht schlafen kann, genießt man vom Bett aus den herrlichen Ausblick über die Kirchtürme von Ober-und Niederrotweil zum Kaiserstuhl.

Dieter Hahn

Denkmalschutz, davon ist Hahn jetzt auch nach seiner Erfahrung als Bauherr überzeugt, bedeute keine Einschränkung und müsse auch nicht teuer sein, vorausgesetzt es wurde sorgfältig analysiert und geplant. 5 Monate dauerte die Planung beim Taglöhnerhäuschen in Burkheim, genauso lang wie die Bauphase. Mit den Fachbehörden vom Regierungspräsidium wie auch mit dem Bauamt der Stadt Vögtsburg habe man sehr gut zusammengearbeitet Finanziell gefördert wurde die Sanierung mit Mitteln des Landessanierungsprogramms, in das Burkheim seit einigen Jahren aufgenommen ist.

Darauf, dass er mit seinem Taglöhnerhäuschen den Denkmalschutzpreis des Landes bekommt, ist Hahn schon stolz. Insgesamt habe es 83 Bewerbungen gegeben, 12 Objekte kamen in die engere Wahl und wurden von einer Fachkommission besichtigt Das Taglöhnerhäuschen schaffte es in der Kategorie Kleinsthäuser auf den ersten Platz. Das Ferienhaus bietet Platz für zwei Personen und kann über die Burkheim Touristik oder direkt bei Familie Hahn unter der E-Mail-Adresse fam.cock@t-on-line.de gebucht werden. Pro Nacht kostet es 54 Euro.

Den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg gibt es seit 29 Jahren. Verliehen wird er vom Schwäbischen Heimatbund, dem Landesverein Badische Heimat und der Denkmalstiftung Baden-Württemberg mit Unterstützung der Wüstenrot-Stiftung. Mit dem Preis sollen denkmalpflegerisch beispielhaft instand gesetzte Gebäude ausgezeichnet und bekannt gemacht werden, um andere Denkmalbesitzer zur Nachahmung anzuregen. Eigentümer, Architekten und Restauratoren erhalten als Auszeichnung eine Urkunde. Der Bauherr bekommt außerdem 5000 Euro und eine Bronzeplakette, die am Haus angebracht werden kann. In diesem Jahr findet die Preisverleihung am Samstag, 3. März, 17 Uhr, im Kraftwerk Gewerbepark Neckartal in Rottweil statt.

 

Badische Zeitung vom Freitag, 16. Februar 2007 

Gutshofareal als die neue Mitte für Umkirch

Skepsis und Beifall zu Planung

von Katharina Kunz

UMKIRCH. Abreißen, sanieren oder umbauen? Gastronomie, Läden, gemeinnütziger Gebrauch oder doch eine komplette Verpachtung? Die Diskussion über die Zukunft des Gutshofes hat gerade (wieder) begonnen. Doch langsam nehmen die Planungen Gestalt an. Der Gemeinderat hat sich dazu entschieden, das Gebäude zu sanieren und in seinen Grundformen zu erhalten.

Für die Projektplanung wurde Willi Sutter von der Firma Domiziel engagiert, der für die Sanierung von abrissbedrohten Gebäuden vor kurzem den Landesdenkmalpreis erhielt. Sutter sieht in dem Gebäude und dem umliegenden Platz die Möglichkeit "eine Ortsmitte zu gestalten, die sich andere Orte nur wünschen können" . Ziel sei es, den Platz mit Leben zu füllen und ihn zum Treffpunkt in Umkirch zu machen. Um den Ort zu beleben, sieht er die Einrichtung von Gastronomie und Läden im Erdgeschoss vor, sowie die Einrichtung von Büroräumen und Arztpraxen im Obergeschoss. Im oberen Stockwerk könnte ein neuer Bürgersaal mit etwa 240 Quadratmeter entstehen, um auch den politischen Mittelpunkt dort zu etablieren. Viel Wert legt Sutter auf den Erhalt des Daches in seiner jetzigen Form, da er dem Vorplatz viel Freiraum und Nutzungsmöglichkeiten offen lässt.

Die Bürger zeigten sich dem Vorschlag gegenüber skeptisch. Vor allem die Anwohner befürchten durch Läden und Gastronomie erhöhte Lärmbelästigung und Verkehrsaufkommen. Die Parkverhältnisse seien schon jetzt in einem äußerst chaotischen Zustand, der Raum für solch ein großes Vorhaben sei sehr begrenzt. Vor allem wenn, wie geplant, die Feuerwehr ihren Platz im hinteren Teil des Gebäudes behalten soll.

Die Bürger sollen bei der
Planung nicht übergangen werden

Die Gemeinderäte dagegen zeigten sich zufrieden mit der ersten Planung und können "mit einem guten Gefühl der Sache entgegengehen" , wie Margit Hable-Maier (UBU) meinte. Klaus Leible (CDU) beschwichtigte die Bürger, man solle sich jetzt noch nicht in Detailfragen verstricken, die Bürger würden später in die konkrete Planung miteinbezogen. Bürgermeister Walter Laub ergänzte, der Gemeinderat würde nichts befürworten, was das Verkehrsaufkommen in Umkirch steigern könne. Über die Finanzierung der Sanierung wurden noch keine genauen Angaben gemacht. "Wir sind gerade dabei, verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten durchzurechnen, die dann dem Gemeinderat vorgelegt werden" , sagte Laub über den Stand der Dinge. Willi Sutter rechnet für das gesamte Projekt etwa 1,2 Millionen Euro. Da der Umbau im Rahmen des Landessanierungsprogramms durchgeführt wird, muss die Gemeinde nur einen Teil der Kosten selbst tragen.

 

Badische Zeitung vom Donnerstag, 8. Februar 2007 

Basilischmiede wird Ratsthema

Runde mit Experte Willi Sutter

TITISEE-NEUSTADT (pes). Die alte Basilischmiede wird möglicherweise doch aus ihrem Dornröschenchschlaf geweckt. Nach einem Gespräch, das Bürgermeister Armin Hinterseh mit Willi Sutter geführt hat, wird der Fachmann für die Rettung geschichtsträchtiger Gebäude am 13. Februar zu einem nichtöffentlichen Gedankenaustausch mit dem Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik zusammentreffen. Dabei soll laut Hinterseh grundsätzlich geklärt werden, ob und nach welchem Konzept das leer stehende Gebäude wieder einer Nutzung zugeführt werden könnte. Dazu gehöre wesentlich die Prüfung der Frage, wo man Geld herbekommen und wie eine künftige Trägerschaft aussehen könnte.

 

Badische Zeitung vom Samstag, 27. Januar 2007

Neues Leben im alten Bauernhaus

Eines der ältesten Häuser Kirchzartens stand lange Zeit leer / Jetzt haben sich Investoren für eine Sanierung gefunden

Von unserem Redakteur Karlheinz Scherfling

KIRCHZARTEN. Ein Stück vom alten Kirchzarten ist wohl gerettet: Ein Jahrhunderte altes Bauernhaus, das Bank’sche Haus in der Hauptstraße, wird mit neuem Leben erfüllt, nachdem es grundlegend saniert ist.

In den vergangenen Jahren hat man in Kirchzarten mehrfach erlebt, wie schwierig es ist, alte, einst ortsbildprägende Gebäude zu erhalten und damit auch ein Stück Kultur der Vergangenheit in die Zukunft zu retten. Für viele Bürger schmerzlich war der Abriss des Krummholzhofs mitten im Ortszentrum. Es gab viele Vorschläge für eine Nutzung, aber die Bausubstanz war so schlecht, dass man sehr viel Geld hätte in die Hand nehmen müssen, um etwas Vernünftiges zu schaffen. Und dafür fehlten Investoren.

Ähnlich ging es mit der Birkenhofscheune. Auch für jenes markante Gebäude in der Birkenhofsiedlung gab es unterschiedliche Nutzungsvorschläge, aber es fand sich lange Zeit kein Investor, so dass bereits einem Abbruchantrag zugestimmt war. Dann aber kam Willi Sutter mit einer neuen Nutzungsidee, und mit Geldgebern im Rücken, und jetzt ist die Scheune fast fertig umgebaut.

Es war auch Willi Sutter, der sich für die Rainhofscheune in Burg-Birkenhof interessierte und derzeit an einem neuen Nutzungskonzept arbeitet.

Für das Bank’sche Haus in der Hauptstraße, das mehrere hundert Jahre alt ist und nur eine Deckenhöhe von 1,80 Meter hat, hat ebenfalls Willi Sutter Investoren gefunden. Das alte Haus soll jetzt ausgeräumt und saniert werden. Im Dachgeschoss soll eine moderne Wohnung entstehen. Das Nebengebäude soll abgerissen werden. Dort soll ein neues Wohnhaus entstehen. Dafür muss der Gemeinderat noch seine Zustimmung geben. Dendrochronologische Untersuchungen sollen Auskunft über das Alter der Holzkonstruktion geben. Sutter möchte möglichst viel der alten Konstruktion und Einrichtung erhalten.

Der alte Bauernhof in der Hauptstraßewird saniert und neu belebt.